{"id":222,"date":"2026-02-08T15:33:24","date_gmt":"2026-02-08T15:33:24","guid":{"rendered":"https:\/\/mellory.de\/index.php\/2026\/02\/08\/spiegelschrank-im-badezimmer-richtig-planen-mase-licht-strom-und-stauraum-ohne-fehlkauf\/"},"modified":"2026-02-08T15:33:34","modified_gmt":"2026-02-08T15:33:34","slug":"spiegelschrank-im-badezimmer-richtig-planen-mase-licht-strom-und-stauraum-ohne-fehlkauf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/mellory.de\/index.php\/2026\/02\/08\/spiegelschrank-im-badezimmer-richtig-planen-mase-licht-strom-und-stauraum-ohne-fehlkauf\/","title":{"rendered":"Spiegelschrank im Badezimmer richtig planen: Ma\u00dfe, Licht, Strom und Stauraum ohne Fehlkauf"},"content":{"rendered":"<h2>Warum der Spiegelschrank oft der wichtigste Badkauf ist<\/h2>\n<p>Ein Spiegelschrank entscheidet im Alltag \u00fcber drei Dinge: Wie gut du dich siehst (Licht und Spiegelh\u00f6he), wie aufger\u00e4umt das Bad bleibt (Stauraum) und ob es sicher und langlebig ist (Strom, Feuchteschutz, Montage). Genau hier passieren die typischen Fehlk\u00e4ufe: zu tief, blendendes Licht, T\u00fcren sto\u00dfen an Armatur oder Fenster, Steckdose an der falschen Stelle.<\/p>\n<p>In deutschen B\u00e4dern sind 4 bis 8 m2 h\u00e4ufig. Da z\u00e4hlt jeder Zentimeter. Ein gut geplanter Spiegelschrank ersetzt oft zus\u00e4tzliche Hochschr\u00e4nke und verhindert Chaos am Waschbeckenrand. Mit den folgenden Regeln bekommst du eine L\u00f6sung, die in Mietwohnung und Eigenheim funktioniert.<\/p>\n<p>Merke: Der Spiegelschrank ist kein reines Deko&#45;Teil. Er ist ein Funktionsm\u00f6bel, das mit Wasser, Strom und t\u00e4glicher Nutzung klarkommen muss.<\/p>\n<table>\n<thead>\n<tr>\n<td><strong>Entscheidung<\/strong><\/td>\n<td><strong>Empfehlung<\/strong><\/td>\n<td><strong>Woran du es im Alltag merkst<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<\/thead>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Breite<\/td>\n<td>Waschtischbreite oder +10 cm (wenn Platz)<\/td>\n<td>Weniger Ablage&#45;Chaos, stimmige Proportion<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Tiefe<\/td>\n<td>12&#45;16 cm (kleines Bad), 16&#45;20 cm (Komfort)<\/td>\n<td>Kein Kopfsto\u00dfen, aber genug Platz f\u00fcr Flaschen<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Licht<\/td>\n<td>vertikale Lichtfl\u00e4chen + neutralwei\u00df<\/td>\n<td>Weniger Schatten beim Rasieren\/Make&#45;up<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/images.pexels.com\/photos\/8583805\/pexels-photo-8583805.jpeg?auto=compress&#038;cs=tinysrgb&#038;h=650&#038;w=940\" alt=\"Modernes Badezimmer mit wandh\u00e4ngendem Spiegelschrank, integrierter LED&#45;Beleuchtung und wei\u00dfer Front \u00fcber einem Waschtisch\" loading=\"lazy\"><figcaption>Spiegelschrank und Licht sind im Bad ein Funktionspaket, nicht nur Deko.<\/figcaption><\/figure>\n<h2>Ma\u00dfe und Position: So passt der Spiegelschrank wirklich<\/h2>\n<p>Planung beginnt nicht im M\u00f6belhaus, sondern am Waschbecken. Miss zuerst die reale Nutzsituation: Wer steht wie nah am Becken, wie weit \u00f6ffnet sich die T\u00fcr, wo sitzt die Armatur, gibt es ein Fenster oder einen Hochschrank nebenan?<\/p>\n<h3>Breite: Waschtisch als Referenz<\/h3>\n<p>Als Faustregel wirkt es am ruhigsten, wenn der Spiegelschrank die Breite des Waschtischs \u00fcbernimmt. In sehr schmalen B\u00e4dern darf er auch etwas schmaler sein, wenn sonst T\u00fcren kollidieren.<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Waschtisch 60 cm<\/strong>: Spiegelschrank 60 cm (oder 50 cm bei engem T\u00fcrbereich).<\/li>\n<li><strong>Waschtisch 80 cm<\/strong>: Spiegelschrank 80 cm, optional 90 cm f\u00fcr mehr Stauraum, wenn seitlich Luft ist.<\/li>\n<li><strong>Doppelwaschtisch 120 cm<\/strong>: 120 cm durchgehend oder 2 x 60 cm als getrennte Schr\u00e4nke (praktisch bei unterschiedlichen H\u00f6henw\u00fcnschen).<\/li>\n<\/ul>\n<p>Praxis&#45;Tipp: In Mietwohnungen ist ein 60&#45;cm&#45;Standard oft der stressfreiste Ersatz, weil Bohrbilder und vorhandene Leitungszonen h\u00e4ufiger passen.<\/p>\n<h3>H\u00f6he und Spiegelzone: F\u00fcr unterschiedliche K\u00f6rpergr\u00f6\u00dfen<\/h3>\n<p>Entscheidend ist nicht die Schrankh\u00f6he, sondern die <strong>Spiegelzone<\/strong>. Du willst, dass gro\u00dfe und kleine Personen ohne Verrenkung sehen k\u00f6nnen, was sie tun.<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Unterkante<\/strong>: meist 105&#45;115 cm \u00fcber Fertigfu\u00dfboden (abh\u00e4ngig von Waschtisch und Armaturh\u00f6he).<\/li>\n<li><strong>Oberkante<\/strong>: ideal so, dass auch gro\u00dfe Personen (ca. 190 cm) den Kopf vollst\u00e4ndig sehen, h\u00e4ufig 200&#45;210 cm.<\/li>\n<li>Wenn die Decke niedrig ist: lieber breiter statt extrem hoch, sonst wirkt es gedr\u00fcckt.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Realit\u00e4ts&#45;Check: Stell dich vor den Waschtisch und markiere mit Malerkrepp die gew\u00fcnschte Unter&#45; und Oberkante an der Wand. Das verhindert, dass du sp\u00e4ter feststellst, dass die T\u00fcren auf Nasenh\u00f6he enden oder die Lampe blendet.<\/p>\n<h3>Tiefe: Der h\u00e4ufigste Fehler in kleinen B\u00e4dern<\/h3>\n<p>Zu tiefe Spiegelschr\u00e4nke sind die Klassiker: Kopfsto\u00df beim Vorbeugen, zu nah am Gesicht, unangenehm in engen Grundrissen. Gleichzeitig braucht man Platz f\u00fcr Zahnb\u00fcrstenk\u00f6pfe, Creme&#45;Tuben und Flaschen.<\/p>\n<ul>\n<li><strong>12&#45;16 cm<\/strong>: kleine B\u00e4der, enge Laufwege, wenn das Waschbecken wenig Ausladung hat.<\/li>\n<li><strong>16&#45;20 cm<\/strong>: Komfortbereich f\u00fcr die meisten Haushalte, gute Balance.<\/li>\n<li><strong>\u00dcber 20 cm<\/strong>: nur, wenn das Bad gro\u00df ist oder das Becken weit ausl\u00e4dt.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Mini&#45;Test: Lege ein Brett oder einen Karton in geplanter Tiefe provisorisch auf die Wandh\u00f6he und simuliere Z\u00e4hneputzen. Wenn du dich dabei unwohl f\u00fchlst, ist es zu tief.<\/p>\n<h3>T\u00fcranschlag und Kollisionen: Fenster, Armatur, seitliche Schr\u00e4nke<\/h3>\n<p>Plane die \u00d6ffnungsradien. Spiegelt\u00fcren sind oft 110&#45;170 Grad \u00f6ffnend, und genau dann knallt es gegen Fensterlaibung oder Hochschrank.<\/p>\n<ul>\n<li>Bei seitlichem Hochschrank: 2&#45;3 cm Luft einplanen oder Schrank mit <strong>ged\u00e4mpften Scharnieren<\/strong> w\u00e4hlen.<\/li>\n<li>Bei Fenster neben dem Waschtisch: lieber <strong>Schiebet\u00fcren<\/strong> oder einen schmaleren Spiegelschrank.<\/li>\n<li>Armatur steht weit vorne: pr\u00fcfe, ob ge\u00f6ffnete T\u00fcren die Bedienung st\u00f6ren (besonders bei hohen Einhebelmischern).<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Licht im Spiegelschrank: So vermeidest du Schatten und Blendung<\/h2>\n<p>Badlicht wird oft falsch verstanden: Deckenlicht allein macht harte Schatten unter Augen und Kinn. Der Spiegelschrank kann das korrigieren, wenn das Licht richtig positioniert ist.<\/p>\n<h3>Beste Lichtform: Seitlich oder umlaufend, nicht nur oben<\/h3>\n<p>F\u00fcr Rasur und Make&#45;up ist seitliches Licht (links und rechts vom Gesicht) am effektivsten. Ein reiner Lichtbalken oben erzeugt schnell \u201eAugenh\u00f6hlen&#45;Schatten\u201c.<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Sehr gut<\/strong>: vertikale LED&#45;Fl\u00e4chen links und rechts.<\/li>\n<li><strong>Gut<\/strong>: umlaufender Leuchtrahmen.<\/li>\n<li><strong>Okay<\/strong>: oben integrierte Leuchte, aber nur wenn zus\u00e4tzlich gutes Deckenlicht vorhanden ist.<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Lichtfarbe und Helligkeit: Neutral statt \u201ezu gem\u00fctlich\u201c<\/h3>\n<p>Im Bad willst du Farbwiedergabe und Klarheit. Warmwei\u00df kann schmeichelhaft sein, ist aber f\u00fcr pr\u00e4zise Aufgaben oft zu gelb.<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Neutralwei\u00df<\/strong> (ca. 3500&#45;4000 K): Allround f\u00fcr Badalltag.<\/li>\n<li><strong>CRI<\/strong> (Farbwiedergabe): wenn m\u00f6glich hoch w\u00e4hlen, damit Hautt\u00f6ne nicht gr\u00fcnstichig wirken.<\/li>\n<li><strong>Dimmbar<\/strong>: sinnvoll, wenn das Bad morgens hell und abends ruhiger sein soll.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Praxis&#45;Situation: Wenn du Kontaktlinsen nutzt oder dich regelm\u00e4\u00dfig rasierst, lohnt sich neutralwei\u00dfes, gleichm\u00e4\u00dfiges Licht fast immer mehr als \u201eSpa&#45;Stimmung\u201c.<\/p>\n<h3>Schalterlogik: Komfort ohne Kabelsalat<\/h3>\n<p>Pr\u00fcfe, wie dein Bad geschaltet ist. Viele B\u00e4der haben nur einen Schalter an der T\u00fcr. Dann ist ein Spiegelschrank mit eigener Touchsteuerung manchmal unpraktisch, weil du zwei Systeme bedienen musst.<\/p>\n<ul>\n<li>Wenn m\u00f6glich: Spiegelschranklicht \u00fcber den normalen Wandschalter.<\/li>\n<li>Zusatzfunktionen (Dimmen, Nachtlicht) gern am Schrank.<\/li>\n<li>Wenn im Mietbad keine \u00c4nderungen: ein Modell w\u00e4hlen, das nach Stromausfall den letzten Zustand merkt (praktisch im Alltag).<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Strom, Steckdose, Sicherheit: Was in deutschen B\u00e4dern z\u00e4hlt<\/h2>\n<p>Im Bad gilt: Feuchtigkeit, Spritzwasser und Strom m\u00fcssen sauber getrennt sein. Ein Spiegelschrank mit Steckdose ist extrem praktisch, aber nur, wenn die Installation passt.<\/p>\n<h3>Steckdose im Schrank: Ja, aber mit Plan<\/h3>\n<p>Eine innenliegende Steckdose h\u00e4lt Ger\u00e4te und Kabel aus dem Sichtbereich: elektrische Zahnb\u00fcrste, Rasierer, Haartrimmer. Achte auf die Platzierung.<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Innen seitlich<\/strong>: Kabel st\u00f6ren weniger beim Greifen.<\/li>\n<li><strong>Mit Kabeldurchf\u00fchrung<\/strong>: besser als T\u00fcr einklemmen.<\/li>\n<li><strong>Mit Einlegeb\u00f6den kompatibel<\/strong>: Steckdose darf kein Regal blockieren.<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Schutz vor Feuchte: Materialien und Verarbeitung<\/h3>\n<p>Du erkennst solide Qualit\u00e4t an Details, nicht am Marketingtext.<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Korpus<\/strong>: feuchtebest\u00e4ndige Beschichtung, saubere Kantenversiegelung.<\/li>\n<li><strong>Scharniere<\/strong>: korrosionsarm, ged\u00e4mpft, nachstellbar.<\/li>\n<li><strong>Spiegel<\/strong>: Kanten sauber, keine Wellen, ideal mit Anti&#45;Beschlag&#45;Funktion, wenn das Bad oft stark dampft.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Wenn dein Bad schlecht gel\u00fcftet ist (kleines innenliegendes Bad): Anti&#45;Beschlag ist nett, aber wichtiger ist Luftwechsel (L\u00fcfter, konsequentes T\u00fcr\u00f6ffnen nach dem Duschen) und keine \u00fcbervolle Schrankbest\u00fcckung, die Feuchte einschlie\u00dft.<\/p>\n<h2>Innenaufteilung: Stauraum, der im Alltag wirklich funktioniert<\/h2>\n<p>Der beste Spiegelschrank ist der, in dem du morgens blind alles findest und abends nichts \u201eauf die Kante\u201c stellen musst. Daf\u00fcr brauchst du eine Innenlogik.<\/p>\n<h3>Die 3&#45;Zonen&#45;Logik (bew\u00e4hrt in Familienb\u00e4dern)<\/h3>\n<ul>\n<li><strong>T\u00e4gliche Zone (Greifh\u00f6he)<\/strong>: Zahnpasta, Deo, Tagescreme, Rasierer.<\/li>\n<li><strong>W\u00f6chentliche Zone<\/strong>: Pflegeprodukte, Haarkuren, Ersatzklingen.<\/li>\n<li><strong>Reserve\/Backup<\/strong>: Nachf\u00fcllpacks, Reisezubeh\u00f6r, seltene Medikamente (wenn kindersicher gelagert).<\/li>\n<\/ul>\n<p>Setze die t\u00e4gliche Zone in die Mitte auf Brust&#45; bis Augenh\u00f6he. So minimierst du Tropfen und Versch\u00fctten, weil du weniger \u00fcber Kopf hantierst.<\/p>\n<h3>Einlegeb\u00f6den: Lieber flexibel als \u201eviele kleine F\u00e4cher\u201c<\/h3>\n<p>Viele Modelle kommen mit vielen kleinen Glasb\u00f6den. Klingt gut, ist aber oft unpraktisch bei hohen Flaschen.<\/p>\n<ul>\n<li>Plane mindestens <strong>ein Fach<\/strong> f\u00fcr 18&#45;22 cm hohe Flaschen (Mundsp\u00fclung, Pumpspender).<\/li>\n<li>Wenn du E&#45;Ger\u00e4te l\u00e4dst: ein Fach ohne Glasboden direkt \u00fcber der Steckdose, damit Netzteile Platz haben.<\/li>\n<li>Nutze kleine, herausnehmbare Boxen f\u00fcr Kleinteile (Wattepads, Haargummis).<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Spiegelt\u00fcren: 1, 2 oder 3 T\u00fcren?<\/h3>\n<ul>\n<li><strong>1 T\u00fcr<\/strong>: schlicht, aber beim \u00d6ffnen immer \u201ealles offen\u201c und oft schwerer.<\/li>\n<li><strong>2 T\u00fcren<\/strong>: guter Standard, weniger Kollisionen, leichter Zugriff.<\/li>\n<li><strong>3 T\u00fcren<\/strong>: praktisch bei 80&#45;120 cm Breite, flexibler Zugriff, aber mehr Scharniere (Qualit\u00e4t wichtig).<\/li>\n<\/ul>\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/images.pexels.com\/photos\/14739174\/pexels-photo-14739174.jpeg?auto=compress&#038;cs=tinysrgb&#038;h=650&#038;w=940\" alt=\"Ge\u00f6ffneter Badezimmerschrank mit ordentlich sortierten Pflegeprodukten in Boxen und auf Einlegeb\u00f6den\" loading=\"lazy\"><figcaption>Mit Zonen und Boxen bleibt der Spiegelschrank dauerhaft ordentlich.<\/figcaption><\/figure>\n<h2>Montage in Mietwohnung und Eigenheim: sicher, gerade, dauerhaft<\/h2>\n<p>Ein Spiegelschrank h\u00e4ngt hoch, tr\u00e4gt Gewicht und wird t\u00e4glich ge\u00f6ffnet. Saubere Montage ist nicht optional.<\/p>\n<h3>Vorbereitung: In 20 Minuten viele Fehler vermeiden<\/h3>\n<ul>\n<li>Wandtyp pr\u00fcfen: Fliese, Kalksandstein, Trockenbau, Porenbeton.<\/li>\n<li>Bohrpunkte anzeichnen, mit Wasserwaage pr\u00fcfen, zweite Person zum Gegencheck.<\/li>\n<li>Stromauslass und Leitungszonen lokalisieren, bevor du bohrst.<\/li>\n<li>T\u00fcr\u00f6ffnung simulieren: Klebebandmarken, Abstand zu Seitenw\u00e4nden pr\u00fcfen.<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Tragf\u00e4higkeit: Gewicht realistisch einsch\u00e4tzen<\/h3>\n<p>Ein 80&#45;cm&#45;Spiegelschrank mit Inhalt kann schnell 20&#45;30 kg erreichen. In Trockenbauw\u00e4nden brauchst du passende Hohlraumd\u00fcbel oder eine Verst\u00e4rkung (z.B. OSB hinter der Beplankung). Bei gefliesten W\u00e4nden sind geeignete Fliesenbohrer und ruhiges Bohren entscheidend, damit nichts rei\u00dft.<\/p>\n<p>Wenn du unsicher bist: lieber einen Montageservice oder Fachbetrieb beauftragen. Das ist oft g\u00fcnstiger als Fliesensch\u00e4den oder ein herabfallender Schrank.<\/p>\n<h2>Budget und Einkaufs&#45;Check: Wo lohnt sich Geld, wo nicht?<\/h2>\n<p>F\u00fcr einen praxistauglichen Spiegelschrank sind meist 150 bis 500 EUR realistisch, je nach Breite, Licht und Features.<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Wirklich wichtig<\/strong>: saubere Kanten, gute Scharniere, brauchbares Licht, passender Stauraum.<\/li>\n<li><strong>Nice&#45;to&#45;have<\/strong>: Anti&#45;Beschlag, integrierter Kosmetikspiegel, Bluetooth.<\/li>\n<li><strong>Oft \u00fcberbewertet<\/strong>: extrem viele F\u00e4cher, zu viele Touchfl\u00e4chen, die im Alltag verschmieren.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Profi&#45;Tipp aus der Praxis: Wenn du nur eine Sache upgradest, dann das Licht (seitlich\/umlaufend) und die Scharniere (ged\u00e4mpft, justierbar). Das sp\u00fcrst du jeden Tag.<\/p>\n<h2>Podsumowanie<\/h2>\n<ul>\n<li>Breite am Waschtisch orientieren: meist 60, 80 oder 120 cm.<\/li>\n<li>Tiefe real testen: 12&#45;16 cm (eng), 16&#45;20 cm (Komfort).<\/li>\n<li>T\u00fcrkollisionen pr\u00fcfen: Fenster, Hochschrank, Armatur.<\/li>\n<li>Bestes Licht: seitlich oder umlaufend, neutralwei\u00df und blendarm.<\/li>\n<li>Innenaufteilung mit 3&#45;Zonen&#45;Logik planen, nicht nach \u201evielen F\u00e4chern\u201c kaufen.<\/li>\n<li>Montage auf Wandtyp abstimmen, Gewicht und D\u00fcbel ernst nehmen.<\/li>\n<\/ul>\n<h2>FAQ<\/h2>\n<h3>Welche H\u00f6he ist f\u00fcr einen Spiegelschrank ideal?<\/h3>\n<p>Richte dich nach der Spiegelzone: Unterkante meist 105&#45;115 cm, Oberkante h\u00e4ufig 200&#45;210 cm. Mit Malerkrepp an der Wand testen.<\/p>\n<h3>Was ist besser: Spiegelschrank mit Licht oben oder seitlich?<\/h3>\n<p>Seitliches oder umlaufendes Licht ist alltagstauglicher, weil es Schatten im Gesicht reduziert. Oben allein funktioniert nur mit sehr gutem Deckenlicht.<\/p>\n<h3>Wie tief darf ein Spiegelschrank im kleinen Bad sein?<\/h3>\n<p>In engen B\u00e4dern sind 12&#45;16 cm meist ideal. Alles dar\u00fcber vorher \u201eKopfsto\u00df&#45;Test\u201c machen, besonders bei wenig ausladenden Waschbecken.<\/p>\n<h3>Lohnt sich eine Steckdose im Spiegelschrank?<\/h3>\n<p>Ja, wenn du Ger\u00e4te l\u00e4dst oder Rasierer nutzt. Achte auf sinnvolle Platzierung, Kabeldurchf\u00fchrung und darauf, dass Einlegeb\u00f6den nicht blockieren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Warum der Spiegelschrank oft der wichtigste Badkauf ist Ein Spiegelschrank entscheidet im Alltag \u00fcber drei Dinge: Wie gut du dich siehst (Licht und Spiegelh\u00f6he), wie aufger\u00e4umt das Bad bleibt (Stauraum) und ob es sicher und langlebig ist (Strom, Feuchteschutz, Montage). 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