{"id":255,"date":"2026-03-17T03:22:26","date_gmt":"2026-03-17T03:22:26","guid":{"rendered":"https:\/\/mellory.de\/index.php\/2026\/03\/17\/raumteiler-mit-stauraum-planen-regal-als-trennwand-fur-wohnzimmer-und-home-office-ohne-lichtverlust\/"},"modified":"2026-03-17T03:22:37","modified_gmt":"2026-03-17T03:22:37","slug":"raumteiler-mit-stauraum-planen-regal-als-trennwand-fur-wohnzimmer-und-home-office-ohne-lichtverlust","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/mellory.de\/index.php\/2026\/03\/17\/raumteiler-mit-stauraum-planen-regal-als-trennwand-fur-wohnzimmer-und-home-office-ohne-lichtverlust\/","title":{"rendered":"Raumteiler mit Stauraum planen: Regal als Trennwand f\u00fcr Wohnzimmer und Home Office ohne Lichtverlust"},"content":{"rendered":"<h2>Warum ein Regal&#45;Raumteiler oft die beste L\u00f6sung ist<\/h2>\n<p>In vielen deutschen Wohnungen sind 2&#45;Zimmer&#45;Grundrisse mit 45 bis 70 m2 typisch. Der Wunsch: ein echter Arbeitsbereich, ohne dass das Wohnzimmer wie ein B\u00fcro aussieht. Ein Regal als Raumteiler l\u00f6st genau dieses Problem, weil es drei Dinge gleichzeitig kann: Zonieren, Stauraum schaffen und den Raum offen wirken lassen.<\/p>\n<p>Im Alltag z\u00e4hlt nicht die Optik im Katalog, sondern: Laufwege bleiben frei, der Bildschirm spiegelt nicht, Kabel sind weg, der Raum wirkt ruhiger. Ein gut geplanter Raumteiler schafft das ohne Trockenbau, ohne Bohren in Mietwohnungen (je nach L\u00f6sung) und ohne Licht zu schlucken.<\/p>\n<p>Wichtig ist: Ein Raumteiler&#45;Regal ist kein \u201estell ich mal irgendwo hin\u201c&#45;M\u00f6bel. Sobald es frei im Raum steht, gelten andere Regeln f\u00fcr Stabilit\u00e4t, Tiefe, Blickachsen und Reinigung.<\/p>\n<div>\n<table>\n<thead>\n<tr>\n<td><strong>L\u00f6sung<\/strong><\/td>\n<td><strong>St\u00e4rken<\/strong><\/td>\n<td><strong>Typische Stolperfallen<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<\/thead>\n<tbody>\n<tr>\n<td>Offenes Regal (beidseitig nutzbar)<\/td>\n<td>Viel Licht, flexibel, leicht umzudekorieren<\/td>\n<td>Unruhe, Staub, Kabel sichtbar<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Halboffen (oben offen, unten geschlossen)<\/td>\n<td>Ruhiger Look, versteckter Stauraum, weniger Kabelsicht<\/td>\n<td>Schwerer, kippt schneller wenn falsch belastet<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Regal mit R\u00fcckwand (einseitig)<\/td>\n<td>Beste Akustik, \u201eB\u00fcro\u201c l\u00e4sst sich verstecken<\/td>\n<td>Wirkt massiver, weniger Licht, mehr Wandgef\u00fchl<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/images.pexels.com\/photos\/20285350\/pexels-photo-20285350.jpeg?auto=compress&#038;cs=tinysrgb&#038;h=650&#038;w=940\" alt=\"Offenes Raumteiler&#45;Regal trennt Wohnzimmer und Arbeitsplatz, helle Holzoptik mit wei\u00dfen F\u00e4chern\" loading=\"lazy\"><figcaption>Raumteiler&#45;Regal: Zonen schaffen, ohne Tageslicht zu verlieren.<\/figcaption><\/figure>\n<h2>Ma\u00dfe und Position: So passt der Raumteiler wirklich in den Grundriss<\/h2>\n<p>Die h\u00e4ufigste Fehlplanung: Das Regal ist \u201eirgendwie\u201c 147 cm breit und landet dann genau im Laufweg. Plane zuerst den Alltag, dann das M\u00f6bel.<\/p>\n<h3>Schritt 1: Laufwege und Zonen festlegen<\/h3>\n<ul>\n<li><strong>Hauptlaufweg<\/strong> (z.B. Eingang zur Balkont\u00fcr): mindestens 90 cm frei, besser 100 bis 110 cm.<\/li>\n<li><strong>Arbeitszone<\/strong>: hinter dem Regal ideal 120 bis 160 cm Tiefe, damit Tisch, Stuhl und Aufstehen funktionieren.<\/li>\n<li><strong>Wohnzone<\/strong>: Sofa plus Couchtisch plus Durchgang: h\u00e4ufig sind 220 bis 300 cm komfortabel, abh\u00e4ngig von Sofatiefe.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Praxisregel: Wenn du im Alltag an der Regal&#45;Kante h\u00e4ngen bleibst oder st\u00e4ndig seitlich ausweichen musst, ist die Position falsch, nicht deine Gewohnheit.<\/p>\n<h3>Schritt 2: H\u00f6he und Blickachsen bestimmen<\/h3>\n<ul>\n<li><strong>Regalh\u00f6he 110 bis 140 cm<\/strong>: trennt gut, l\u00e4sst aber Blickkontakt und Licht durch. Sehr gut bei kleinen R\u00e4umen.<\/li>\n<li><strong>Regalh\u00f6he 160 bis 200 cm<\/strong>: schafft mehr \u201eRaumgef\u00fchl\u201c und Ruhe, wirkt aber schneller wie eine Wand.<\/li>\n<li><strong>Deckenhoch<\/strong>: nur sinnvoll, wenn es wirklich befestigt wird (Decke\/Wand) oder als System geplant ist.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Wenn dein Arbeitsplatz \u201everschwinden\u201c soll, reicht oft: unten geschlossen (Ordner, Technik), oben offen (Licht und Luft).<\/p>\n<h3>Schritt 3: Tiefe richtig w\u00e4hlen (entscheidend f\u00fcr Stabilit\u00e4t)<\/h3>\n<ul>\n<li><strong>30 bis 35 cm<\/strong>: optisch leicht, aber kippt schneller und begrenzt Stauraum f\u00fcr Technik\/Ordner.<\/li>\n<li><strong>38 bis 45 cm<\/strong>: sehr guter Alltagssweetspot f\u00fcr Standfestigkeit und Stauraum.<\/li>\n<li><strong>50 cm+<\/strong>: stabil, aber raumgreifend. Nur wenn du genug Quadratmeter hast.<\/li>\n<\/ul>\n<p>F\u00fcr beidseitige Nutzung sind 40 cm Tiefe meist ideal, weil auf jeder Seite \u201enutzbare\u201c Tiefe bleibt, ohne dass die F\u00e4cher wie Sch\u00e4chte wirken.<\/p>\n<h2>Stabilit\u00e4t ohne Wackeln: Kippgefahr, Gewicht und sichere Befestigung<\/h2>\n<p>Freistehende Regale kippen nicht \u201eirgendwann\u201c, sondern in konkreten Situationen: Kind zieht an einem Fach, Staubsauger st\u00f6\u00dft an die Kante, Schublade wird voll ausgezogen, oder oben steht Deko und unten ist leer. Plane dagegen.<\/p>\n<h3>Beladung: So bleibt der Schwerpunkt unten<\/h3>\n<ul>\n<li><strong>Schweres nach unten<\/strong>: B\u00fccher, Ordner, Papier, Technik in die unteren 1 bis 2 Reihen.<\/li>\n<li><strong>Leichtes nach oben<\/strong>: Boxen, Deko, Textilien.<\/li>\n<li><strong>Keine \u201eTurm\u201c&#45;Objekte oben<\/strong>: Vasen, hohe Lampen, gro\u00dfe Pflanzen wirken wie Hebel.<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Befestigung in Mietwohnung: realistische Optionen<\/h3>\n<p>Wenn Kinder im Haushalt sind oder das Regal h\u00f6her als ca. 140 cm ist, ist eine Sicherung praktisch Pflicht. In Mietwohnungen geht das oft trotzdem sauber.<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Wandwinkel oben<\/strong>: 2 Winkel, passende D\u00fcbel je nach Wand (Gipskarton, Ziegel, Beton). Vorteil: unsichtbar. Nachteil: Bohrl\u00f6cher.<\/li>\n<li><strong>Deckenverspannungssystem<\/strong>: wenn du ein passendes System nutzt. Vorteil: wenig Wandkontakt. Nachteil: nicht jede Decke geeignet, sauber montieren.<\/li>\n<li><strong>Breiter Sockel \/ Fu\u00dfplatte<\/strong>: verbessert Stand, ersetzt aber keine Sicherung bei hoher Bauweise.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Wichtig: Ein Raumteiler steht selten perfekt im Lot, weil B\u00f6den minimal schief sind. Nimm verstellbare F\u00fc\u00dfe oder Keile und richte zuerst den Stand aus, bevor du befestigst.<\/p>\n<h3>Typische Fehler aus der Praxis<\/h3>\n<ul>\n<li><strong>Regal als Raumteiler, aber R\u00fcckwand vergessen<\/strong>: Dann sieht man von der Sofaseite Kabel, Mehrfachstecker und Router blinken.<\/li>\n<li><strong>Zu schmale Basis<\/strong>: hohe, schmale Regale wirken elegant, sind aber im Alltag die Kippkandidaten.<\/li>\n<li><strong>Auf Rollen ohne Arretierung<\/strong>: klingt flexibel, wird aber nervig, weil es bei jedem Ansto\u00dfen wandert.<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Licht, Akustik und \u201evisuelle Ruhe\u201c: So wirkt der Raum gr\u00f6\u00dfer statt voller<\/h2>\n<p>Ein Raumteiler kann den Raum entweder strukturieren oder optisch verkleinern. Der Unterschied liegt in Lichtdurchl\u00e4ssigkeit, Materialwirkung und der Art, wie du die F\u00e4cher f\u00fcllst.<\/p>\n<h3>Licht: Schatten vermeiden<\/h3>\n<ul>\n<li><strong>Zur Fensterseite offen planen<\/strong>: Offene F\u00e4cher Richtung Fenster lassen Tageslicht weiter in den Raum.<\/li>\n<li><strong>Keine dunkle \u201eWandfl\u00e4che\u201c direkt gegen\u00fcber vom Fenster<\/strong>: Das schluckt Licht und macht den Raum flach.<\/li>\n<li><strong>Helle R\u00fcckwand oder helle Boxen<\/strong>: Wenn eine Seite geschlossen ist, nimm helles Holzdekor, Wei\u00df oder warmes Greige.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Wenn dein Home Office hinter dem Regal liegt: Stelle den Tisch so, dass das Fenster seitlich zum Bildschirm steht. Dann hast du weniger Spiegelungen und ein ruhigeres Bild in Videocalls.<\/p>\n<h3>Akustik: Das Regal als Schalld\u00e4mpfer nutzen<\/h3>\n<ul>\n<li><strong>B\u00fccher und Textilien<\/strong> d\u00e4mpfen besser als Deko aus Glas oder glatte Fronten.<\/li>\n<li><strong>Boxen mit Deckel<\/strong> reduzieren \u201eKlapper&#45;Echo\u201c von Kleinteilen.<\/li>\n<li><strong>Teppich in der Arbeitszone<\/strong> (z.B. 160 x 230 cm) nimmt Trittschall und macht Calls angenehmer.<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Visuelle Ruhe: 60&#45;30&#45;10&#45;Regel f\u00fcr F\u00e4cher<\/h3>\n<p>Damit ein offener Raumteiler nicht wie ein Lager aussieht, funktioniert diese simple Aufteilung sehr zuverl\u00e4ssig:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>60%<\/strong> geschlossen (Boxen, K\u00f6rbe, T\u00fcren oder Schubladen&#45;Module).<\/li>\n<li><strong>30%<\/strong> geordnet offen (B\u00fccher nach H\u00f6he\/Farbe, 2 bis 3 klare Reihen).<\/li>\n<li><strong>10%<\/strong> Deko (max. 1 Objekt pro Fach, lieber gr\u00f6\u00dfer statt viele kleine).<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Kabel, Strom und Technik: B\u00fcro funktional, Wohnzimmer sauber<\/h2>\n<p>Das gr\u00f6\u00dfte \u00c4rgernis bei offenen Raumteilern ist Technik&#45;Salat. Plane Strom und Daten so, dass du auf beiden Seiten \u201esch\u00f6ne Fl\u00e4chen\u201c beh\u00e4ltst.<\/p>\n<h3>Stromversorgung: so wird es nicht zur Stolperfalle<\/h3>\n<ul>\n<li><strong>Steckdosen&#45;Zone definieren<\/strong>: ideal ist eine Wandsteckdose in Regaln\u00e4he. Wenn nicht: eine hochwertige Mehrfachsteckdose mit flachem Stecker und langem Kabel.<\/li>\n<li><strong>Kabelweg am Regal f\u00fchren<\/strong>: Kabelkanal in Wei\u00df oder in Regal&#45;Farbe, hinten entlang, nicht quer durch F\u00e4cher.<\/li>\n<li><strong>Ladestation in ein Fach<\/strong>: eine Box mit Kabeldurchlass f\u00fcr Handy, Kopfh\u00f6rer, Powerbank.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Praxis&#45;Tipp: Plane ein \u201eTechnikfach\u201c auf H\u00fcfth\u00f6he. Da kommst du ran, ohne dich zu b\u00fccken, und es ist trotzdem au\u00dferhalb der Blickachse vom Sofa.<\/p>\n<h3>Router, Repeater, Drucker: wohin damit?<\/h3>\n<ul>\n<li><strong>Router<\/strong>: nicht in eine geschlossene Metallbox. Besser offen im oberen Drittel oder in einem Fach mit Luftspalt nach hinten.<\/li>\n<li><strong>Repeater<\/strong>: mittig zur Wohnung, nicht hinter dem Fernseher eingeklemmt.<\/li>\n<li><strong>Drucker<\/strong>: wenn n\u00f6tig, dann in ein tiefes Fach (mind. 40 cm) mit Auszug oder auf ein niedriges Sideboard, nicht auf Augenh\u00f6he.<\/li>\n<\/ul>\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/images.pexels.com\/photos\/5511099\/pexels-photo-5511099.jpeg?auto=compress&#038;cs=tinysrgb&#038;h=650&#038;w=940\" alt=\"Arbeitsplatz hinter einem Regal&#45;Raumteiler mit geordneten Boxen und verdeckten Kabeln\" loading=\"lazy\"><figcaption>Technik und Boxen sauber integrieren: so bleibt es ruhig und praktisch.<\/figcaption><\/figure>\n<h2>Stauraum clever aufteilen: Was geh\u00f6rt auf welche Seite?<\/h2>\n<p>Beidseitige Regale werden oft halbherzig genutzt: eine Seite h\u00fcbsch, die andere chaotisch. Besser: Du gibst jeder Seite eine klare Aufgabe.<\/p>\n<h3>Wohnzimmer&#45;Seite: ruhig, dekorativ, wenig Kleinteile<\/h3>\n<ul>\n<li>2 bis 4 gro\u00dfe Boxen\/K\u00f6rbe f\u00fcr Fernbedienungen, Kerzen, Spiele.<\/li>\n<li>B\u00fccher in Bl\u00f6cken statt einzeln verteilt.<\/li>\n<li>1 bis 2 Pflanzen (h\u00e4ngend oder kompakt), aber nicht in jedem Fach.<\/li>\n<li>Optional: geschlossene Module im unteren Bereich f\u00fcr \u201ealles, was nervt\u201c.<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Home&#45;Office&#45;Seite: funktional, schnell greifbar<\/h3>\n<ul>\n<li>Ordner unten, Papier und Zubeh\u00f6r in beschrifteten Boxen.<\/li>\n<li>Ein Fach als \u201eEingang\/Ausgang\u201c: Post, Rechnungen, To&#45;dos.<\/li>\n<li>Ein Fach als \u201eCall&#45;Kit\u201c: Headset, Webcam, Notizblock, Ladekabel.<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Konkrete Fachplanung (Beispiel f\u00fcr 4&#215;4 F\u00e4cher)<\/h3>\n<ul>\n<li>Unterste Reihe: 4 schwere F\u00e4cher (Ordner, B\u00fccher, Papier).<\/li>\n<li>2. Reihe: 2 geschlossene Boxen, 2 offene Arbeitsf\u00e4cher.<\/li>\n<li>3. Reihe: B\u00fccherblock, Pflanze, 1 Dekoobjekt, 1 Box.<\/li>\n<li>Oberste Reihe: leicht und ruhig, z.B. 2 Boxen, 2 gro\u00dfe Bildb\u00e4nde.<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Material, Oberfl\u00e4che und Pflege: was im Alltag wirklich \u00fcberzeugt<\/h2>\n<p>Im Raumteiler&#45;Einsatz sind Oberfl\u00e4chen st\u00e4rker belastet: man streift vorbei, st\u00f6\u00dft mit Stuhl an, wischt h\u00e4ufiger. W\u00e4hle danach, nicht nach Showroom&#45;Licht.<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Melaminbeschichtung<\/strong>: robust, preislich gut, pflegeleicht. Ideal f\u00fcr Alltag und Kinder.<\/li>\n<li><strong>Echtholzfurnier<\/strong>: sch\u00f6ner, aber empfindlicher gegen St\u00f6\u00dfe und Feuchte. Nur, wenn du sorgf\u00e4ltig bist.<\/li>\n<li><strong>Lack matt<\/strong>: sieht hochwertig aus, zeigt aber schneller Abrieb an Kanten.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Farben: In vielen Wohnungen funktioniert \u201ehelles Holz + Wei\u00df\u201c oder \u201eEiche natur + Greige\u201c sehr zuverl\u00e4ssig, weil es Wohn&#45; und Arbeitsbereich verbindet, ohne steril zu wirken.<\/p>\n<h2>Kostenrahmen in Deutschland: realistische Budgets<\/h2>\n<p>Damit du nicht planst und dann am Ende aus Budgetgr\u00fcnden alles verw\u00e4sserst, hier grobe Richtwerte (ohne Marken, je nach Gr\u00f6\u00dfe und System):<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Einfaches Raumteiler&#45;Regal<\/strong>: ca. 120 bis 300 EUR.<\/li>\n<li><strong>Mit T\u00fcren\/Boxen\/Schubladen&#45;Modulen<\/strong>: ca. 250 bis 700 EUR.<\/li>\n<li><strong>Zusatz f\u00fcr Kabelmanagement, Winkel, Filzgleiter<\/strong>: ca. 30 bis 120 EUR.<\/li>\n<li><strong>Optional Akustik&#45;Upgrade<\/strong> (Teppich, Vorhang in der Arbeitszone): ca. 100 bis 400 EUR.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Wenn du zwischen \u201eh\u00f6her\u201c und \u201estabiler\u201c w\u00e4hlen musst: Nimm stabiler. Ein wackelnder Raumteiler macht jeden Raum unruhig, egal wie sch\u00f6n er aussieht.<\/p>\n<h2>Podsumowanie<\/h2>\n<ul>\n<li>Laufwege zuerst planen: 90 cm frei, besser 100 bis 110 cm.<\/li>\n<li>Tiefe 38 bis 45 cm ist der beste Alltagssweetspot f\u00fcr Raumteiler&#45;Regale.<\/li>\n<li>Schweres nach unten, Leichtes nach oben, sonst kippt es oder wirkt unruhig.<\/li>\n<li>Bei H\u00f6he ab ca. 140 cm oder mit Kindern: sichern (Wandwinkel oder Systeml\u00f6sung).<\/li>\n<li>Technikfach definieren und Kabel hinten im Kanal f\u00fchren, nicht durch F\u00e4cher.<\/li>\n<li>60&#45;30&#45;10 f\u00fcr visuelle Ruhe: viel geschlossen, wenig Deko.<\/li>\n<\/ul>\n<h2>FAQ<\/h2>\n<h3>Wie hoch sollte ein Raumteiler&#45;Regal sein, wenn es hell bleiben soll?<\/h3>\n<p>Meist 110 bis 140 cm. Das trennt sp\u00fcrbar, l\u00e4sst aber Licht und Blickachsen durch. H\u00f6her nur, wenn du bewusst mehr Abschirmung willst.<\/p>\n<h3>Muss ich ein frei stehendes Regal immer an der Wand befestigen?<\/h3>\n<p>Bei niedrigen, breiten Regalen nicht zwingend. Ab ca. 140 cm H\u00f6he, bei schmaler Basis oder mit Kindern ist eine Sicherung stark zu empfehlen.<\/p>\n<h3>Wie verhindere ich, dass das Regal von beiden Seiten chaotisch aussieht?<\/h3>\n<p>Mit klaren Zonen: Wohnzimmer&#45;Seite ruhig (Boxen, wenige Dekoobjekte), Office&#45;Seite funktional (Ordner, beschriftete Boxen). Halte etwa 60% der F\u00e4cher geschlossen.<\/p>\n<h3>Was ist die beste L\u00f6sung f\u00fcr Kabel im Raumteiler?<\/h3>\n<p>Ein definiertes Technikfach plus Kabelkanal an der R\u00fcckseite. Mehrfachsteckdose mit flachem Stecker, Kabelreserve geb\u00fcndelt, keine quer laufenden Kabel durch offene F\u00e4cher.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Warum ein Regal&#45;Raumteiler oft die beste L\u00f6sung ist In vielen deutschen Wohnungen sind 2&#45;Zimmer&#45;Grundrisse mit 45 bis 70 m2 typisch. Der Wunsch: ein echter Arbeitsbereich, ohne dass das Wohnzimmer wie ein B\u00fcro aussieht. 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